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Service » Blog » Langsam werden wir erwachsen

Doris, 05.02.2019 13:31 Uhr

Langsam werden wir erwachsen

Man ist nur so alt, wie man sich fühlt, hört man oft. Ach, dann bin ich ja doch erst 24 Jahre alt, oder nicht? Schön wär´s, aber leider bleibe auch ich nicht von der Zeit verschont. Als süße, unschuldige 24-Jährige habe ich nämlich meine Karriere an der Rezeption im "Haus Barbara" begonnen. Und das ist jetzt schon über 7 Jahre her - ach du meine Güte, das hört sich wirklich richtig lang an, findest Du nicht? Frisch gestriegelt, ganz vorbildlich im Dirndl gekleidet (das gehört sich so am ersten Arbeitstag, hat mir meine Oma noch ans Herz gelegt) und natürlich auch ein kleines bisschen nervös (was ich mir jedoch auf keinen Fall anmerken lassen wollte) trat ich zum Dienst an.

Meine Nervosität war jedoch völlig unbegründet. Die lockere und unkomplizierte Art, mit der mir sowohl Chef, Mitarbeiter und sogar Gäste gleich vom ersten Tag an gegenübertraten, haben mich auf der Stelle komplett eingenommen. Da es keine anderen Rezeptionsmitarbeiter außer Florian und jetzt auch mich gab, übernahm Flo das Einschulen - hat aber nicht lange gedauert, da stand ich schon alleine hinter der kleinen Rezeptionstheke - "Die kann das eh schon, der brauch´ ich nix mehr zeigen" hat der Chef nur gemeint, und weg war er. Ein bisschen perplex über so viel Vertrauen gleich von Anfang an, stürzte ich mich in die Arbeit - "Na dann, auf geht´s, kann doch nicht viel anders sein als beim Raunerhof", habe ich zu meinem inneren, ehrgeizigen Ich gemeint, und versucht mir die Arbeitsabläufe von meiner vorigen Arbeitsstelle, wo ich bereits 4 Jahre an der Rezeption gearbeitet habe, in Erinnerung zu rufen, Ich glaube, es ist nicht mal eine Woche vergangen, als ich die Rezeption zu meinen Vorstellungen umorganisiert hatte und mich schon als eine richtige "Barbara" fühlte - etwas verblüfft war ich schon, wie schnell ich mich in diesem Haus eingelebt hatte.

 

Alte Rezeption im Haus Barbara
Meine "alte" Rezeption und ich - das einzig noch existierende Bild von uns beiden :-)

 

Mein Arbeitsplatz, ein gemütliches kleines Eckchen mit einem "winzigen" Schreibtisch mit Blick Richtung Schiebetür/Haupteingang, von wo ich in meiner ersten Sommersaison beste Sicht auf die riesige Baustelle im WM-Park Planai hatte, und direkt angrenzend an die damals noch eher bescheidene Wohnung der Familie Danklmaier, war im Vergleich zum heutigen Rezeptionsbereich, naja, wie soll ich das beschreiben, vielleicht "ein kleines bisschen beengt". Dazu saß mir wortwörtlich der Chef im Nacken, dessen "Besenkammerl" sich unmittelbar hinter meinem Computer befand. Ich hatte noch nie zuvor ein größeres Durcheinander in einem so kleinen Raum gesehen, und beim ersten Blick ins Chefbüro meldete sich sofort mein ausgeprägter Ordnungssinn, aber Florian schien gut mit seinem systematischen Chaos zurechtzukommen, also hab ich mich mit seiner Vorstellung von einem "ordentlichen Arbeitsplatz" schweren Herzens abgefunden.

An manchen Tagen musste ich mich aufgrund meines zentralen Standorts (rechts Chef-Wohnung, links Hotelbar, hinten Florian´s Besenkammerl, vorne rieisge Baustelle vor der Haustür) ein wenig anstrengen, meine eigenen Gedanken zu hören, weil sich entweder Florian Junior und Simon wegen einem ihrer Spielzeugautos lautstark in die Haare bekamen (die anderen 77 Autos wurden für nicht gut genug befunden), oder der Chef die Soundanlage in der Hotelbar ein weiteres Mal einem Belastbarkeitstest unterzog, sehr zur Freude sämlicher Bargäste, die gleich voller Begeisterung gleich miteinstimmten - "Hupf in Gatsch, und schlog a Wön...".

 

Arbeiten im Stand beim Weltcupfinale 2012
Wenn Not am Mann war, hieß es Zusammenhelfen. Tanja und ich beim Arbeiten im Standl - Weltcupfinale 2012 - das war eine Gaudi :-)

 

Ein großer Vorteil der damaligen Arbeitsplatzsituation war jedoch auf jeden Fall, dass man keine offizielle Rezeptionsbesprechung mit den Chefs einberufen musste. Das taten wir ganz unkonventionell, entweder beim gemeinsamen Familienmittagessen in der Küche gleich nebenan, oder ich machte einfach eine 180-Grad-Drehung mit dem Schreibtischsessel und versuchte mich an einer ernsthaften Unterhaltung mit Flo, während der sich gerade wieder einmal in seinem Chefbüro mit einem Youtube-Gitarrenkurs abmühte. Wenn er mir dann gerade kein Gehör schenken wollte, konnte ich auch schon mal etwas zornig werden - hatte aber eher eine belustigende Wirkung auf den Chef :-|.

Zwei Jahre arbeiteten wir im wahrsten Sinne des Wortes Schulter an Schulter auf engstem Raum, und ich muss mich wirklich wundern, dass obwohl begrenzter Platzverhältnisse nicht ein einziges Mal auch nur ansatzweise ein Streit ausgebrochen wäre. Ganz im Gegenteil, ich war damals innerhalb kürzester Zeit ein Teil der zu dieser Zeit noch kleinen Barbara-Familie geworden. Dass mich allerdings einige Gäste nicht allzu selten für Florian´s älteste Tochter hielten, kratzte jedoch immer etwas an seinem Ego. Wenn jedoch dann die Chefin dazukam, war das Missverständnis gleich aufgeklärt.

 

Doris beim Arbeiten in der Barbara Hotelbar
Ab und an musste ich auch in der Hotelbar mal aushelfen - manchmal auch als DJ.

 

Schließlich, nach einer arbeitsreichen, lustigen, unvergesslichen WM-Wintersaison 2013, in der ich versuchte an Rezeption und Hotelbar gleichzeitig zu sein (was aufgrund der lustigen Gesellschaft in der Hotelbar und dazu Flo´s leckeren Zirbenschnaps nicht immer ganz so gut gelang :-), begannen die Umbauarbeiten unseres "Aparthaus Rosenheim", wie wir das heutige Appartementhotel "Zur Barbara" vorher genannt haben. Ein bisschen wehmütig war mir schon zumute, als die 6 wunderschönen und charmanten Appartements mit Kachelofen von Flo höchstpersönlich komplett auseinandergenommen wurden. Dass jedoch im Gegenzug im Dezember des gleichen Jahres eine wunderschöne neue Rezeption mit geräumigem Büro von mir bezogen werden sollte, half mir jedoch dann sehr über den ein wenig schmerzhaften Verlust hinweg. Außerdem freute sich mein Rezeptionistenherz auf die Herausforderung die 16 neuen Appartements und zusätzlichen 10 Zimmer an den Gast zu bringen. Auch die Danklmaier´s freuten sich mit Sicherheit auf ein wenig mehr Platz in der Wohnung, die sie sich im neuen Appartementhotel in der obersten Etage einrichteten.

 

Die urigen Appartements Rosenheim vor dem großen Umbau.
Einfach wunderschön und gemütlich - die alten Appartements "Rosenheim".

 

Im September räumte ich dann meinen inzwischen schon liebgewonnen kleinen Schreibtisch, und siedelte mit Sack und Pack in die Hotelbar, die übergangsweise zur Zentrale umfunktioniert wurde. Gar nicht so übel, habe ich mir gedacht, hat sicher nicht jeder, einen Schreibtisch mitten in der Hotelbar. In der Zwischenzeit warf ich jeden Tag verstohlene Blicke hinter den Plastikvorhang, wo "meine" neue Rezeption Schritt für Schritt Formen annahm. Dass einen Raum weiter eine wunderschöne neue Lounge entstand, war für mich eher nebensächlich - ich hatte nur noch Augen für mein Arbeitsparadies hinter dem Plastikvorhang. Und schon nach wenigen Wochen hatte das Warten ein Ende - endlich durfte ich in das neue, "riesengroße" Büro umziehen, das direkt an die nagelneue Rezeption angrenzte. Mein absolutes Highlight war der Rollladen, der auf Knopfdruck die komplette Rezeption zu einem Hochsicherheitstrakt umwandelte. Den ersten Gästen, die ich an der neuen Rezeption empfing, ist mein breites Grinsen und meine vor Stolz geröteten Wangen mit Sicherheit nicht entgangen.

 


"Meine" neue Rezeption und ich - glücklichste Rezeptionistin der Welt.

 

Seitdem sind wieder 5 Jahre vergangen und irgendwie kommt es mir so vor, als ob wir, also Die Barbara und ich, in den gemeinsamen 7 1/2 Jahren ziemlich viele Veränderungen zusammen durchgemacht haben - ja, man könnte sogar sagen, dass wir beide Seite an Seite erwachsen geworden sind. Nicht nur ich habe in der Zwischenzeit Zuwachs in Form eines zuckersüßen blonden Buben namens Tobias bekommen, sondern auch Die Barbara bekommt ständig Zuwachs, sowohl beim Personal als auch in räumlicher Hinsicht. Nach dem letzten Bauprojekt vor 2 Jahren, dem wunderschönen Wintergarten (meinem derzeitig persönlichen Lieblingsraum), freue ich mich nun schon sehr auf die 4 neuen Appartements, die gerade in unserem Appartement-Hotel "Zur Barbara" entstehen.

Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, wie sehr sich Die Barbara seit meinen Anfängen weiterentwickelt hat, hören sich 7 1/2 Jahre doch wieder nicht so lange an. Ob ich wohl weitere 7 1/2 Jahre als eine "Barbara" schaffe? Wäre wirklich gespannt, wo wir, Die Barbara und ich, dann nach insgesamt 15 Jahren stehen :-).

 
 

Tags

Hotel Die Barbara. Appartement-Umbau. Appartements Zur Barbara. Schladming.


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Der Blog-Eintrag Langsam werden wir erwachsen wurde von Doris am 05.02.2019 um 13:31 Uhr erstellt.

 
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