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Service » Blog » Schwammerlzeit

Doris, 15.08.2015 14:11 Uhr

Schwammerlzeit

Schwammerlzeit in Schladming

Wer liebt ihn nicht, den herrlichen Geruch nach frischen Eierschwammerl? Wenn man sich jetzt nach einem kleinen Regenguss in den Wald begibt, hat man die besten Chancen ein paar frische Eierschwammerl zu ergattern. Am besten, man folgt einfach dem typischen Schwammerlduft, der einen zuzeit bei einem gemütlichen Waldspaziergang stets begleitet.  Doch dass man dann auch wirklich fündig wird, ist gar nicht so einfach. Denn auch Eierschwammerl haben gewisse Vorlieben für Plätze mit bestimmten klimatischen Bedingungen.

Das diesjährige Sommerwetter bei uns in Schladming sowie die idealen Bodenbedingungen in den umliegendenen Wäldern sind besonders förderlich für das Wachstum der beliebten Speisepilze und lassen die Eierschwammerl sprichwörtlich aus dem Boden schießen. Am besten, man bewaffnet sich bei der Schwammerljagd mit einer Papiertüte oder einem Stoffsackerl sowie einem Messer, beziehungsweise wie man bei uns in Österreich sagt, einem "Feitel". Plastiktüten und riesige Steakmesser sind also nicht empfehlenswert.

Die Frage, wie man Eierschwammerl erkennt, ist einfach beantwortet. Denn das typische Aussehen, die dotter- bis goldgelbe Farbe sowie der unverkennbare Geruch machen einen Fehlgriff eher unwahrscheinlich. Und auch wenn man das sogenannten "falsche Eierschwammerl" erwischt, ist es nicht weiter tragisch, denn der schmeckt dann einfach nach nichts.

Etwas heikler ist es hier schon bei den Pilzen. Steinpilze zum Beispiel sollen sich beim Abschneiden (wichtig: immer Messer benutzen, nicht ausreißen) an der Schnittstelle nicht bläulich verfärben. Denn dann stehen die Chancen am Besten, einen echten Steinpilz zu erwischen. Leicht zu verwechseln sind hier die sogenannten Gallenröhrlinge, die zwar nicht gefährlich sind, jedoch durch den extrem bitteren Geschmack ein ganzes Pilzgericht zerstören können und bei Verzeher größerer Mengen auch Magen- und Darmbeschwerden verursachen kann.

Als Schwammerljäger sollte man jedoch auch darauf achten, nicht zu gierig zu sein und bei der Beute das vorgeschriebene Limit von 2 Kilo pro Tag einzuhalten. Denn die "Eierschwammerlpolizei" ist nicht erfunden, die gibt es in Österreich tatsächlich. Regelmäßige Kontrollen durch die Forstbehörde sind keine Seltenheit. Bei schwerwiegendem Verstoß wird der Schwammerlfund beschlagnahmt und sogar hohe Geldstrafen können gefordert werden. Unser Tipp: lieber die Schwammerlsuche auf mehrere Tage aufteilen. 

Wo unsere "geheimen Schwammerlplätze" sind, verraten wir natürlich nicht. Jedoch verraten wir gerne, was wir im Hotel Die Barbara aus den gefundenen Schwammerl und Pilzen für leckere Sachen machen.

 

Unser Eierschwammerl Rezept-Tipp

Mit unserer Schwammerlbeute kochen wir ein typisches österreichisches Gericht, nämlich eine leckere Eierschwammerlsauce, mit Semmelknödel als Beilage. Wer sich sein Schwammerlgericht nicht selber kochen will, besucht einfach eines der zahlreichen Restaurants in und um Schladming und lässt sich einfach vom Profi bekochen.

Für 4 Portionen Schwammerlgulasch zuerst 2 große Zwiebel hacken und in einer Pfanne goldbraun anbraten, dann die 1 Kilo Eierschwammerl (geputzt und kurz durchgewaschen) dazugeben. Das ganze wird dann so lange geröstet, bis kein Wasser mehr aus den Eierschwammerl austritt. Erst dann mit einer Prise Mehl bestäuben, und noch einmal kurz durchrühren. Jetzt kann man eine feingehackte Knoblauchzehe hinzufügen, und das ganze noch einmal gut durchrühren. Nun fügt man dem ganzen 500 ml Rindssuppe hinzu, lässt es kurz aufkochen und gibt dann 0,125 l Sauerrahm dazu. Alles sämig einkochen lassen. Falls die Sauce nicht sämig genug ist, einfach etwas Mehlbutter hinzugeben, um die Masse besser zu binden. Mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken und zum Schluss 1 Teelöffel gehackte Petersilie hinzugeben.

 
 

Tags

Schwammerlsuche, Eierschwammerl, Steinpilze, Sommerzeit, Eierschwammerlgulasch, Schwammerlzeit


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Der Blog-Eintrag Schwammerlzeit wurde von Doris am 15.08.2015 um 14:11 Uhr erstellt.

 
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